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Stiftung Maria Ebene

Die Stiftung Maria Ebene mit Sitz in Frastanz ist das Vorarlberger Kompetenzzentrum mit überregionaler Bedeutung in allen Suchtfragen.

Einrichtungen der Stiftung Maria Ebene

Als Fachkrankenhaus mit vor- und nachgelagerten Aufgaben ist die Stiftung Trägerin des Krankenhauses Maria Ebene, der Therapiestationen Carina und Lukasfeld, der Beratungsstellen Clean in Feldkirch, Bregenz und Bludenz sowie der Präventionseinrichtung SUPRO – Gesundheit und Prävention in Götzis.

Unsere Institution ist zu einem breit aufgestellten, fest etablierten Zentrum für alle Formen der Suchtbehandlung in Vorarlberg geworden und genießt weit über die Landesgrenzen hinaus hohes Ansehen. Dies ist neben der fachlichen Kompetenz des therapeutischen Teams und den sehr engagierten Verwaltungsmitarbeitern besonders auf die in allen Stellen zu beobachtende Achtsamkeit, Freundlichkeit und den Respekt zurück zu führen, mit der den mit Suchtproblemen belasteten Menschen und ihren Angehörigen begegnet wird.

Wie alles begann

Begonnen wurde in Frastanz mit einer kleinen Station, getragen von idealistischen Pionieren und bestens motivierten Mitarbeitern der ersten Stunde. 1976 wurde das Krankenhaus auf Maria Ebene mit 20 Betten eröffnet. Schon 1978 war ein Ausbau auf 42 Betten, ab 1988 auf 50 Behandlungsplätze erforderlich. Diese Zahl wurde aus gruppentherapeutischen Gründen und dem Wunsch, den familiären Charakter nicht aufzugeben, trotz enormem und anhaltendem
Andrang auch bei den weiteren Modernisierungs- und Ausbauarbeiten bis heute nicht überschritten.

1983 wurde die Therapiestation Carina konzipiert, die als eine der wenigen Langzeiteinrichtungen mit einem hervorragendenund modernen therapeutischen Konzept nicht nur überlebt, sondern sich einen führenden Platz erobert hat. Wegen der rasanten, fast epidemieartigen Zunahme neuer Süchte wurde 1993 eine Entgiftungs-und Kurzzeittherapieeinrichtung erforderlich, die Therapiestation Lukasfeld, die 2010 auf 20 Behandlungsplätze
erweitert wurde.

Gleichzeitig wurden in Feldkirch, Bregenz und Bludenz die Suchtberatungsstellen „Clean“ in Betrieb genommen, da sich die Betreuung Süchtiger mehr und mehr in den ambulanten Bereich verlagerte.

Dem Gedanken folgend, dass jede verhinderte Krankheit die beste überhaupt sei, wurde 1993 die erste Suchtpräventionsstelle Österreichs, „Supro – Werkstatt für Suchtprophylaxe“, eröffnet. Diese kann zu Recht als auch international führende Fachinstitution, zwischenzeitlich am Garnmarkt in Götzis lokalisiert und mit vielen zusätzlichen Agenden ausgestattet, bezeichnet werden. Das Arbeitsfeld der SUPRO wurde in den letzten Jahren um die Bereiche Suizidprävention (seit 2015) und Gesundheitsförderung (seit 2016) ergänzt.

Schließlich verdienen die Ambulanz für Alkohol- und  Medikamentenabhängige, die Substitutionsabgabestellen in den Cleans und die Wohngemeinschaft besondere Beachtung.