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Maria Ebene: Bernhard neuer Stiftungspräsident

Am Mittwoch wurde der ehemalige Gesundheitslandesrat Christian Bernhard zum neuen Präsidenten der Stiftung Maria Ebene gewählt. Er folgt Josef Fink nach, der 17 Jahre lang Präsident der Stiftung war. Bernhard möchte trotz Ärztemangel mehr Fachärzte für das Suchtkompetenzzentrum gewinnen.

Externer Link - Quelle: Vorarlberg.orf.at

 

Er folgt Josef Fink nach, der 17 Jahre lang Präsident der Stiftung war. Bernhard möchte trotz Ärztemangel mehr Fachärzte für das Suchtkompetenzzentrum gewinnen.

Vor gut zwei Jahren ist Christian Bernhard als Gesundheits-Landesrat abgetreten, nun übernimmt der Mediziner ehrenamtlich die Leitung der Stiftung Maria Ebene. „Ich glaube, es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit jetzt im Ehrenamt hier etwas zurückzugeben", so Bernhard: "In früheren Jahren war die Stiftung immer ein verlässlicher Partner auch in ganz schwierigen Situationen und da ist es nur gerecht, jetzt auch für die Stiftung da zu sein.“
Ärztemangel beschäftigt Stiftung

Fachlich will sich Bernhard nicht in die tägliche Suchtarbeit einbringen. Sehr wohl aber, was das Finanzielle und das Organisatorische betrifft – quasi als Verbindungsstück zwischen Landhaus und Maria Ebene.

Vor allem der Ärztemangel ist ein großes Thema: So wird derzeit etwa ein Oberarzt für die Therapiestation Lukasfeld in Meiningen gesucht, wo junge Suchtkranke behandelt werden.

Förderung gerade in Pandemie nötig

Für den neuen Präsidenten ist klar, dass Suchteinrichtungen gerade in Zeiten einer Pandemie gefördert werden müssen: „Wir wissen, der Mensch greift in Krisenzeiten vermehrt zu Suchtmitteln. Dass dann auch die Belastung für die Beschäftigten in den Häusern größer wird, ist auch klar. Und um beide muss man sich kümmern, damit für beide etwas Gutes herauskommt.“

Josef Fink gibt Amt nach 17 Jahren ab

Bernhard folgt Josef Fink nach, der 17 Jahre lang Präsident der Stiftung Maria Ebene war. Das letzte Jahr war recht turbulent – mit einem ungeplanten Chefarzt-Wechsel und der Pandemie. Am Ende geht es für Fink aber nur um Eines: „Wir sind für die Patienten da. Sie kommen zu uns, brauchen Rat, Hilfe oder Heilung. Wenn wir ihnen das geben können, dann ist das der schönste Erfolg, den man haben kann.“