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Der innere Schweinehund

PatientInnen gaben ihrem "inneren Schweinehund" ein Gesicht.

In der letzten Zeit verwendeten PatientInnen in Gruppen immer wieder die Wortkonstruktion „meinen  inneren Schweinehund überwinden“. Dies  nahmen wir zum Anlass, dem „inneren Schweinehund“ Ausdruck zu verleihen und eine  Form zu geben.

Als Einleitung und Einführung in dieses Thema wählten wir die altbewährte Methode der Entspannung mit anschließender Imagination, in der konkrete Vorstellungen des eigenen „Inneren Schweinehundes“ angeregt werden sollten.

Für die Rohkonstruktion wurde hauptsächlich Maschendraht verwendet, der die groben Konturen,  sowie die Haltung des Schweinehundes festlegte:  Kopf, Arme, Beine, Schwänze, Flügel usw. wurden dabei schon angedeutet. Mittels Pappmache wurde aus dem Rohling eine Figur, der man schon wesentliche Eigenschaften zuordnen konnte. Durch Farbgebung und Feintunings mit Knöpfen, Federn, Bändern, Wolle, Fellstücken und anderem wurde den „Schweinhunden“ Leben eingehaucht. Manche „Schweinehunde“ bekamen auch einen Namen.

Vier bis Fünf Einheiten à eineinhalb Stunden wurden für dieses Projekt benötigt. Während der Entstehungszeit (wie bei allen Projekten) durchlebten die Beteiligten emotional unterschiedliche Phasen: Von der „ Aufbruchsstimmung“ über die „Durchhängephase“ mit niedrige Frustrationstoleranz bis zur „Vollendung“ mit stellenweise sehr detailverliebten Endarbeiten. Dabei half uns der Humor immer wieder über die schwierigeren Phasen hinweg. So entstanden sehr unterschiedliche Fabelwesen und das Ergebnis kann sich sehen lassen!