Autor Thema: Morph Entzug - Umstieg auf Subutex  (Gelesen 1231 mal)

diskret

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Morph Entzug - Umstieg auf Subutex
« am: 10 Januar 2014 »
hallo,

ich habe jetzt natürlich schon ein paar foren durchforstet und finde nichts, das irgendwie genau meine frage beantwortet. ist ja auch klar, weil alle probleme irgendwie individuell sind. also...
ich war vor ca. 6 jahren schon mal voll drauf (morph, benzos) und habe dann erfolgreich langsam entzogen und nach einer langzeittherapie auch den einstieg in die gesellschaft wieder geschafft.
jetzt bin ich seit einem monat rückfällig... dh ich junke seit einem monat ca 100mg morph und habe mich entschlossen heute damit aufzuhören. gestern am abend war das letzte mal.
zur sicherheit habe ich mir 8mg subutex besorgt.

Meine fragen: wie lange glaubt ihr dauert der entzug nach eben einem monat konsum von 100mg morph täglich? das ist ja eine keine allzu hohe dosis... hat wer ähnliche erfahrungen?
wird der entzug trotzdem heftig werden?
und... natürlich denke ich daran das subutex zu nehmen... nach welchen zeitraum kann ich es frühestens nehmen ohne dadurch stärkere entzugserscheinungen auszulösen?
da ich gejunkt habe und nicht geschluckt ist das morph ja dann nicht so lange im blut oder?
ich überlege es nach 24 std zu nehmen... also heut am abend damit ich schlafen kann... und zwar nur 2mg davon ... glaubt ihr reicht das ...
oder muss ich mehr nehmen damit zumindest halbwegs die dosis vom morph ausgeglichen wird? es soll ja ein bisschen weniger sein weil ich ja reduzieren will um aufzuhören... mein ziel ist es die schmerzen relativ gering zu halten...

lg

ME-Redaktion

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Antw:Morph Entzug - Umstieg auf Subutex
« Antwort #1 am: 14 Januar 2014 »
Hallo Diskret, ich würde erst einmal abwerten, ob Entzugserscheinungen kommen, das muss ja gar nicht unbedingt sein. Sonst ist Subutex sicher eine gute Lösung, auch einmal mit 2 mg zu starten macht Sinn. Die Gesamtdosis sollte nicht zu hoch werden. Vielleicht können auch andere unterstützende Maßnahmen helfen, Bewegung an der frischen Luft, warme Bäder, Entspannungstees etc. Möglicherweise wird alles nur halb so schlimm.
OA Dr. Roland Wölfle – Therapiestation Lukasfeld