Autor Thema: speed + gras  (Gelesen 2837 mal)

dringend

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speed + gras
« am: 21 Januar 2013 »
hei, (dieser text kann komplett unverständlich sein, weil ich völlige konzentrationsstörungen habe und vorhin in der schule keinen satz schreiben konnte)

aber nun. habe am Sa Speed gezogen das war umra 20:00 2 starke nasen... natürlich nichts geschlafen und um 8 uhr in der früh noch eine...
dazu jeweils gleich danach, einen ofen (gras) geraucht...

nun ist MO und habe extremste konzentrationsstörungen, für eine sms benötige ich 10min und kann nicht lernen.

dabei habe ich am MI einen wichtigen test und am FR eine fette präsentation !

bitte kann mir jemand infos geben ? kann das von einem schlafentzug von (Fr - MO) insgesamt (14-15h schlaf) kommen?

oder bin ich hängengeblieben und habe damid zu leben?

wirklich dringend antworten ! danke

bitte um schnelle antwort

ME-Redaktion

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Re: speed + gras
« Antwort #1 am: 21 Januar 2013 »
Hallo, es scheint der Organismus sehr durcheinander zu sein und das hängt natürlich vor allem mit dem schwer gestörten Schlafrhythmus zusammen, der sich so rasch wie möglich wieder normalisieren sollte. Das bringt für die Prüfung vielleicht mehr, als in einen derartigen Zustand noch mehr Substanzen zu nehmen.

„Hängen“ bleiben oder „drogeninduzierte Psychose“: Davon kann man erst nach mehreren Wochen sprechen und es müsste dazu auch notwendig sein, dass in dieser Zeit nichts konsumiert würde. Derzeit kann in diese Richtung nichts gesagt werden.
Dr. Roland Wölfle – Therapiestation Lukasfeld

dringend (1)

  • Gast
speed + gras
« Antwort #2 am: 21 Januar 2013 »
danke für die antwort,
(es ist für mich logisch das ich nichts mehr nehme [bin/war ja nie regelmäßiger konsument -hatte dies erst das 3e mal und das Letzte mal, vor sa, ist bereits ein paar wochen her]

und wenn dies vorbei ist, werde ich mir allgemein gedanken darüber machen, was ich in zukunft tun werde! weil ich echt am verzweifeln bin und mir sooo viele gedanken mache, was passiert wen das bis fr nichts mehr wird !"!! bin wirklich psychisch am Sand...  mach mir soo viele sorgen, und dass dies auch bei vielen anderen konsumenten passiert ist, beruigt mich garnicht... denn ich hab nicht 2 wochen zeit um mich wider zu fangen

aber: ist es also auch nicht ratsam krampfhaft versuchen zu schlafen ? (da ich komischerweise noch immer nicht wirklich schlafen kann (bin heute um 8 uhr ins bett und konnte nicht schlafen) - jeztt bin ich mal auf um zu antworten...

bzw. was meinen sie wie lang es benötigt, dass dieser Rythmus sich wieder normalisiert ? und der körper eigentlich, aus schlafmangel oder rythmusstörungen her keine anzeichen oder derartige zustände mehr auslösen kann ?

ich meine wie heute konnte ich wirklich GARNICHTs anfangen mit wörtern und deren bedeutungen, aber mitlerweile, merk ich auch hierbei am schreiben, dass es in diesem Punkt bereits besser geworden ist. Denoch sehe ich sofort wen ich mir das hier durchlese, dass ich normalerweise nie so viel blödsinn schreiben würde (was rechtschreibung, form und satzformulierung betrifft), aber wenn ich darauf achten würde, würde ich ewig dafür benötigen... (schreibe bereits 20min an diesem Text)

Desweiteren können sie mir tipps geben, wie sich der Körper schneller erholen kann? (z.b mehr vitamin c... keine ahnung)

UND eine abschließende frage: wissen sie, ist es möglich, dass all die dinge die heute vorgefallen sind, wirklich nur von der schlafrythmusstörung ausgelöst worden sind ?  und es sonst nichts hat ?

ME-Redaktion

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Re: speed + gras
« Antwort #3 am: 22 Januar 2013 »
Hallo, es heißt, dass wir uns nicht allzu sehr sorgen sollten, wenn wir nicht schlafen können. Wenn wir im Bett liegen und nichts tun, erholt sich das Gehirn trotzdem. Ich würde es auf die sanfte Art versuchen, einen Spaziergang machen an der frischen Luft, meditieren, Sauna/warmes Bad/Wellness, Hausmittel: Milch mit Honig, Schlaftee und so weiter.

Ja, es kann auch ein Medikament sein, aber dann lieber etwas Pflanzliches, mit Baldrian, Hovaletten oder so. Mit Noctor, Dominal oder Seroquel und anderen Substanzen aus der Antihistamin/Neuroleptika-Reihe stehen Medikamente zur Verfügung, die nicht süchtig machen. Auch Antidepressiva können helfen. Und ein Tranquilizer? Wer keine große Suchtgefährdung hat, kann mitunter auch einmal ein Praxiten nehmen, 15 mg, das wirkt nicht zu sehr in den nächsten Tag hinein. Wer aber gefährdet oder süchtig ist, sollte die Hände davon lassen. Mit Alkohol ist es ähnlich.

Und ab ca. 17.00 h kein Kaffee mehr etc., kein aufregendes Fernseh- und Filmprogramm etc. Rauchen ist auch eher ungünstig, auch Aufstehen in der Nacht. Was auf jeden Fall geht: 8 Stunden in der Nacht ins Bett liegen und eine Ruhe geben. Um wieder in einen Rhythmus zu kommen, müssen wir dem Körper und dem Geist auch eine Chance geben.

Vitamin C, Magnesium, gesunde Kost (eiweißreich, durchaus auch Kohlenhydrate – das Gehirn ernährt sich von Zucker, aber wenig Fett). Angeblich sollen Walnüsse fürs Gehirn besonders gut sein, auch andere Nüsse und Trockenfrüchte – „Studentenfutter“ eben. Und unbedingt: viel Bewegung, Laufen, vielleicht im Freien einmal etwas lesen. Sich kleine Schritte vornehmen, Pausen machen, und guten Mutes sein – so schwer es auch fallen mag.

Was bleiben wird, wenn alles vorbei ist? Das wird sich dann weisen. Vorerst würde ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen und würde mir nicht durch zusätzliche Ängste noch mehr beunruhigen.
Auf jeden Fall viel Glück!
Dr. Roland Wölfle – Therapiestation Lukasfeld