Autor Thema: Suchtvergangenheit-Gegenwart-Zukunftspläne-und mehr  (Gelesen 7940 mal)

ME-Redaktion

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Re: Suchtvergangenheit-Gegenwart-Zukunftspläne-und mehr
« Antwort #15 am: 11 November 2008 »
Hallo Michael, danke für Deinen Eintrag. Wenn man versucht Probleme zu ertränken, wird man bald feststellen, dass die Probleme schwimmen können. Durch das Suchtgedächtnis kommt man schnell wieder ins alte Fahrwasser, denn es zeigt nur Teilwahrheiten. Es repräsentiert meist die belohnenden Aspekte und nicht die in der Regel überwiegenden negativen Folgen des Suchtverhaltens.  Es heißt, das Suchtgedächtnis verhält sich wie ein Gebrauchtwagenhändler, der nur die enormen Vorzüge des Wagens erläutert, aber nicht die Mängel.

Ein Rückfall muss keine Katastrophe sein, wenn Du wieder mit dem Trinken aufhörst und Dich erneut für eine Abstinenz entscheidest. Wichtig ist, dass Du die Gründe für den Rückfall erkennst und die sich daraus ergebenden notwendige Änderungen machst. Keine Vorwürfe! Sondern rasch handeln!!! Zögere nicht fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen! Wenn du aus Vorarlberg kommst, komme am besten gleich zu uns in die Ambulanz. Du kannst auch bei uns in der Ambulanz anrufen (Telefon: 05522/72746-1180) um einen ersten ärztlichen Rat zu bekommen. Je schneller eine fachgerechte Therapie einsetzt, desto rascher und einfacher ist die Abstinenz wieder herstellbar und stabilisierbar!