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Autor Thema: kokain im blut  (Gelesen 7870 mal)

paul

  • Gast
kokain im blut
« am: 22 Februar 2010 »
hallo
bin bei einer kontrolle angehaltet worden
mußte abpinkeln und dabei hat der schnell dorgen test angezeigt kokain ich hatte 26-30 stunden zirka 1g bis ein unthalb zum mir genommen muß aber dazu sagen ich habe es zum ersten mal zu mir genommen nach 10 jahren mal wiieder und ich muß sagen  das zeug wahr ja nicht der hit der rausch wahr ein kurz wie drüfte mein ergebnisse liegen wie lange ist koks im blut  nachweisbar es wird ja im internet immer von std geschrieben aber was jetzt so richtig ist weiß ich auch nicht 

ME-Redaktion

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Re: kokain im blut
« Antwort #1 am: 22 Februar 2010 »
Hallo Paul, wenn jemand wegen illegaler Drogen dem Arzt vorgeführt wird und dieser die Fahruntauglichkeit feststellt, so wird die Person von der BH oder BPD (Polizeibereich) bestraft, genau so wie eine Person die alkoholisiert ein Fahrzeug gelenkt hat. Stellt der Arzt jedoch fest, dass die Person trotz Drogenkonsums fahrtauglich ist z.B. der Konsum länger zurück liegt, dann wird die Person wegen Verdacht des Vergehens nach § 27 SMG angezeigt. Da es keine Doppelbestrafung geben darf, wird die fahruntaugliche Person nicht an die Staatsanwaltschaft angezeigt. Weiters wäre noch anzuführen, dass eine fahruntaugliche Person zum Drogenkonsum vernommen wird. Stellt sich dabei heraus, dass dies nicht der erste Konsum war, so wird selbstverständlich auch eine Anzeige an die StA erstattet. Nur wegen des einen Delikts - Fahren unter Drogeneinfluss und nicht Fahrtauglich - gibt es keine Anzeige.

Obwohl Kokain sehr intensiv metabolisiert wird. Die wichtigsten pharmakologisch inaktiven Metabolite sind Benzoylecgonin und Ecgoninmethylester. Der Test erfasst den Hauptmetaboliten Benzoylecgonin (Halbwertszeit: 5-7 Stunden), der im Urin zu etwa 35 - 54% der Kokaindosis eliminiert wird. Im Urin beträgt die Nachweisdauer mittels immunologischer Schnelltests bis 5 Tage nach dem letzten Konsum. Im Blut liegt die Nachweisdauer hingegen nur bei ca. 4-6 Stunden (Halbwertszeit: 42-90 Min). Danach kann man nur noch das Abbauprodukt (Benzoylecgonin) nachweisen.
« Letzte Änderung: 22 Februar 2010 von ME-Redaktion »

paulo

  • Gast
kokain nachweisbar im blut
« Antwort #2 am: 22 Februar 2010 »
ja das mag gut sein aber der die abbauprodukt vorhanden sind ist mir ja schon klar aber  wenn kein nachweis über kokain festellt wird kann auch strafrechtlich nicht verfolgt werden so weit ich im internet gelesen habe ,Der Betroffene wurde von der Polizei im Auto fahrend angehalten, es wurde bei ihm Rauschgift gefunden, ein Drogenschnelltest durchgeführt und daraufhin etwa 2 Stunden später eine Blutabnahme durchgeführt. Diese wurde zur Untersuchng an die Uni Erlangen geschickt - Ergebnis: BENZOYLECGONIN (= Abbauprodukt) Ja, Kokain nein: trotzden verlangte die Behörde (hier StA Nürnberg) ein Bussgeld und 1 Monat Fahrverbot.

Bei Benzoylecgonin handelt es sich nun aber nur um das Abbauprodukt von Kokain, also das was übrig bleibt, wenn der Körper Kokain abbaut (ähnlich THC Carbonsäure bei Abbau von THC). Damit man ein Bussgeld bekommen kann, muss klar nachweisbar sein, dass der Betroffene "unter dem Einfluss von Kokain" ein Kfz in Straßenverkehr führte.

Laut Professor Betz lässt sich das bei Kokain NIE nachweisen, weil das unheimlich schnell abgebaut wird, es bleibt immer nur das Abbauprodukt, dieses Benzo-irgendwas, übrig. Man kann auch nicht von irgendwelchen Benzoylecgoninkonzentrationen zurückschließen auf die Menge und den Zeitpunkt des eingenommenen Kokains. Benzo bewirkt aber im Körper nichts - ist also nicht gefährlich (da nur Abbauprodukt, also Abfall). Somit musste das Verfahren eingestellt werden.