Autor Thema: AD Mittel  (Gelesen 2210 mal)

FragDenGerd

  • Gast
AD Mittel
« am: 30 Januar 2010 »
Kann ein Hausarzt eigentlich im " Normalfall " seine Patienten zwingen ein AD Mittel zu nehmen ? Wenn jetzt nichts gravierendes vorliegt außer eine Ex Sucht  und der Hausarzt  nur Angst hat das der Patient wieder Rückfällig werden KÖNNTE  ? Kann man Ex Süchtige Menschen überhaupt zu irgent etwas zwingen ? Gemeint sind halt solche Ex Süchtige Menschen die ein normales Leben führen und nicht verwahrlost sind oder sonst wie. MFG

ME-Redaktion

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4.253
Re: AD Mittel
« Antwort #1 am: 02 Februar 2010 »
Lieber Anfrager! Antidepressiva sind Medikamente und werden ärztlich bei der Diagnose „Depression“ verordnet. Eine Depression entsteht meist über längere Zeit und steht oft mit einer chronischen Überforderung (z.B. Aufopferung für andere) in Zusammenhang. Natürlich gibt es auch andere Ursachen wie Intoxikation… Wenn man Depressionen von der Seite der Überforderung her betrachtet, handelt es sich um eine Störung, die sich als Depression ausdrückt. Hiezu ist es notwendig, neben der unterstützenden Medikamentation, sich therapeutisch in Behandlung zu geben und den chronischen Überforderungen, also der Ursache näher zu kommen.
Wenn du dich sozusagen vor der Wahl siehst, AD Ja, aber das will ich nicht und AD nein, dann bekomme ich eine Depression, meine ich, dass es gut wäre über deine Situation ein Beratungsgespräch in einer Drogenberatungsstelle zu suchen. Dann hast du die Möglichkeit dir sozusagen eine Zweitmeinung anzuhören und kommst aus dem Zwang heraus. Mit freundlichen Grüßen, Armin Furlan Clean Bludenz
« Letzte Änderung: 02 Februar 2010 von ME-Redaktion »