Autor Thema: Tramal, Lorazepam, Trafil etc.  (Gelesen 3016 mal)

olaf

  • Gast
Tramal, Lorazepam, Trafil etc.
« am: 29 Mai 2006 »
Hallo, ich habe einige ganz wichtige Fragen die meine Frau betreffen mit der ich
in Centralamerika lebe - also vorne weg :

bis vor 4 wochen hat sie sich bis zu 8 lorazepam 2 mg pro tag verabreicht,
das auf die Dauer von fast einem Jahr !
Nachdem ich sie mit artikel aus dem internet versorgen konnte und ihr erklaert habe
das sie wohl suechtig ist hat sie auf die lora verzichet - anstatt nimmt sie jetzt :
1 spritze tramal 100 mg pro tag
2-3 trafil
und dazu noch verschreibungspflichtige Appetithemmer (name gerade unbekannt)

Ich habe jetzt den Eindruck das sie jeden tag ein wenig mehr durchgeknallter ist,
hektisch, schweissausbrueche, nicht ansprechbar, reizbar, blutdruckanstieg,
schlaflosigkeit ect.

Koennt ihr mir was zu dieser kombination sagen ???

brauche hilfe weis nicht mehr weiter und wir haben 2 kinder - die leiden darunter

Danke - Olaf

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Re: Tramal, Lorazepam, Trafil etc.
« Antwort #1 am: 30 Mai 2006 »
Hallo Olaf,  leider konnte ich nicht eruieren, was ?Trafil? ist. Ist dies eine Substanz oder Zubereitung, die es nur in Zentralamerika gibt oder hat Olaf sich verschrieben? Auch im Internet konnte ich nichts finden.

Es genügt aber schon zu wissen, dass Tramal, ein opiathaltiges Schmerzmittel, und Appetitzügler, die vermutlich aus der Gruppe der Amphetamine kommen, äußerst problematische Substanzen sind.

Über Opiate muss nicht viel gesagt werden. Ein Tramalmissbrauch kann letztlich genauso enden wie eine Abhängigkeit von Heroin.

Amphetamine sind Aufputschmittel mit einer hohen Gefahr körperlicher und psychischer Abhängigkeit sowie akuten nervlichen und psychischen Störungen wie Nervosität, Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen, Herz-Kreislaufkomplikationen oder Psychosen mit Paranoia und Angstzuständen. Bei chronischem Konsum sind Erschöpfungszustände und Depressionen die Folge.

Leider hat Deine Partnerin den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben und hat sich äußerst gefährliche Ersatzdrogen ausgesucht. Sie scheint schwer abhängig zu sein und es ist davon auszugehen, dass sie einer stationären Entgiftung bedarf.