Autor Thema: Stationäre Aufnahme  (Gelesen 2695 mal)

Darona

  • Gast
Stationäre Aufnahme
« am: 09 März 2007 »
Liebe Viktoria,

könntest du mir bitte erklären wie das mit der stationären Behandlung aubläuft?
Ich habe im Moment starke Prebleme in meiner Partnerschaft und glaube nicht das ich es zu Hause durchhalte.
Er war gestern weg und hat was getrunken.
Er macht das immer wenn ich aufhören will.
Mir kommt vor er macht das mich absicht.

Er hört mir nicht zu und lässt mich alleine obwohl ich so starke Depessionen habe. Kann das alles nicht verstehen, denn er trinkt sonst nie was. Dann hat er mich auch noch angerufen ob ich auch in Lokal komme.

Mir kommt wirklich vor das er nicht will das ich aufhöre.
Co-Abhängigkeit.

Also wenn es zu Hause nicht besser wird, und zwar sofort dann werd ich ihn verlassen und in den Entzug Stationär machen.

Bitte um ein paar Infos, Danke im voraus.

Gruss Darona

ME-Redaktion

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Re: Stationäre Aufnahme
« Antwort #1 am: 12 März 2007 »
Liebe Darona, eine Behandlung im Krankenhaus Maria Ebene steht allen offen, die sich für die eine achtwöchige Entwöhnungsbehandlung eignen und abstinenzmotiviert sind.

Das Krankenhaus Maria Ebene bietet in erster Linie 8-wöchige Entwöhnungsbehandlungen für alkohol- und/oder medikamentenabhängige Männer und Frauen an. Voraussetzungen sind eine Abstinenzmotivation, die sich auf Alkohol, bestimmte Medikamente wie Beruhigungs- und Schlafmittel sowie auf illegale Drogen bezieht. Wir sind ein offenes Haus, sodass nur freiwillige Behandlungen durchgeführt werden.

Schwere körperliche oder psychiatrische Erkrankungen sollten nur in einem Ausmaß bestehen, dass eine intensive Behandlung nicht notwendig ist, da dazu die personellen und strukturellen Rahmenbedingungen nicht ausreichen.

Die Aufnahme läuft formal so ab, dass sich Interessenten telefonisch beim medizinischen Sekretariat (05522 72746 / 1400) anmelden. Hier können weitere Informationen abgefragt werden.

Es empfiehlt sich ein Erstkontakt in der Ambulanz im Hause, wobei eine vorherige Terminvereinbarung empfohlen wird (DW 1180, am besten vormittags). Zuweisungen erfolgen üblicherweise über niedergelassene Ärzte für Allgemeinmedizin oder Nervenfachärzte. Eine vorangehende körperliche Entgiftung, z. B. in einem psychiatrischen Krankenhaus oder an einer internen Abteilung wird empfohlen, ist aber nicht zwingende Voraussetzung.

Zuweisungen erfolgen häufig auch über Beratungsstellen, z. B. den Sozialmedizinischen Dienst der Caritas mit der Zentrale in Dornbirn. Patienten aus anderen Bundesländern oder dem benachbartem Ausland können ebenfalls über Beratungsstellen oder andere Institutionen in Therapie kommen, z. B. über den Sozialmediznischen Dienst in Salzburg, das BIN in Tirol oder über die Caritas in Schlanders.

Bei Fragen wende Dich bitte direkt an unser Team im Krankenhaus. Melde Dich einfach bei der oben genannten Telefonnummer, dort werden sie Dir genaue Informationen geben, wie Du weiter vorgehen musst.  Weiter Infos findest Du auch unter http://www.mariaebene.at/krankenhaus/ .

Ich wünsche Dir viel Kraft für Dein Vorhaben! Schau auf Dich, denn ich bin sicher, dass Du Deinen Weg in ein alkoholfreies Leben gehen wirst.

Liebe Grüße
Viktoria
ME-Redaktion
« Letzte Änderung: 12 März 2007 von ME-Redaktion »