Autor Thema: lexotanil  (Gelesen 2776 mal)

anneliese

  • Gast
lexotanil
« am: 29 April 2009 »
Hallo,
meine Mutter (69) nimmt seit dem Tod meines Vaters vor 2 1/2 Jahren Lexotanil, das ihr der Hausarzt seit damals verschreibt. Sie hat in der Zwischenzeit ihren Charakter total verändert, hat Angstzustände, ist bösartig und krankhaft geizig (auch zu sich selbst) geworden. Können das die Auswirkungn dieses Medikamentes sein? Soll ich mit dem Hausarzt sprechen?

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Re: lexotanil
« Antwort #1 am: 04 Mai 2009 »
Hallo Anneliese, die Frage bezüglich Ihrer Mutter ist komplex. Da mir weder die Dosierung noch die Einnahmehäufigkeit von dem Medikament bekannt ist, kann ich nicht daraus schließen, dass es sich unter Umständen um Entzugserscheinungen handelt oder eventuell um Langzeitfolgen der Tranquilizer. Es wäre auch möglich, dass Ihre Mutter eine depressive Entwicklung durchgemacht hat und im Rahmen derer einen  Verarmungswahn bekommen hat. Also Sie sehen, es besteht eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ihr Vorschlag zum Hausarzt zugehen ist bestimmt eine gute Idee. Wesentlich dabei ist, das Sie ihm die Situation und die Symptome sowie Ihre Befürchtungen genau schildern. Mit freundlichen Grüßen Dr. Johanna Rohrer – KH Maria Ebene