Autor Thema: LSA (hawaiianische babyholzrose samen)  (Gelesen 5422 mal)

mpu-kandidat

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LSA (hawaiianische babyholzrose samen)
« am: 31 Oktober 2008 »
hey ich hab mal eine Frage und ich glaub ihr seit so ziemlich die einzigen denen ich sie stellen kann um fachlich kompetent eine antwort zu bekommen, ohne dass mir ein strick draus gedreht wird...

Also es geht um folgendes: Ich habe vor einigen wochen mit einem einjährigen Abstinenzvertrag zur Wiedererlangung des Führerscheins begonnen (bezüglich Drogen/Alkohol), da ich mit Cannabis und Alkohol im Blut am Steuer erwischt wurde. Jetzt habe ich mich eigentlich dran gehalten nur dazu hinreißen lassen, Samen der hawaiianischen babyholzrose zu essen, die lsa enthalten. Da sich das ja nicht mehr rückgängig machen lässt und ich quasi jederzeit einen Anruf bekommen könnte, dass ich morgen oder übermorgen oder so zum Screening muss, würde ich gerne erfragen ob ich jetzt berechtigt Panik haben muss oder ob mir mein Ausrutscher nichts macht, denn in meinem Vertrag steht zwar alles drin, wie Amphetamine, Cannabinoide, etc auf die ich getestet werde, aber eben kein LSD (was jetzt das einzige wäre, von dem ich nachgelesen hab, dasses dem LSA ähnlich ist) Meine Leberwerte (Gamma-GT, GOT, GPT) werden halt gemessen, deswegen weiß ich nicht was da jetzt alles für Alkohol ist, oder ob bei den anderen Sachen z.B. vielleicht etwas dabei ist, durch dass ich doch noch durch das Screening falle. Ich kann es mir finanziell nicht leisten dass ich wieder von vorne Anfangen darf und dann womöglich noch mit teureren oder mehr Tests, deswegen suche ich dringend Antworten...

hoffe ihr könnt mir helfen, da ich seit dem Ausrutscher nur noch Panik hab...

ME-Redaktion

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Re: LSA (hawaiianische babyholzrose samen)
« Antwort #1 am: 03 November 2008 »
Hallo MPU-Kandidat, die Hawaiianische Holzrose ist für ihre psychoaktiven Samen bekannt. Die Samen enthalten vor allem den Wirkstoff Ergin (Lysergsäureamid, LSA), der wie du gelesen hast dem Lysergsäurediethylamid (LSD) ähnlich ist. Diese Wirkstoffe werden sehr schnell abgebaut und sind nur durch einen speziellen Test nachweisbar. LSD kann man im Blut bis zu 12 Stunden und im Urin bis zu 3 Tage nachweisen. Im Rahmen einer MPU ist es durchaus möglich, dass ein Radioimmunassay (RIA), ein immunologisches Nachweisverfahren, angewandt wird, der einen Konsum ans Licht bringen kann.
Für detaillierte Fragen zur MPU wende Dich bitte an eine deutsche Beratungsstelle. Unter http://www.bzga.de/?uid=8644fff539374891d887029988a199e4&id=Seite48&sid=1 findest du einen Ansprechpartner in deinem Bundesland.
« Letzte Änderung: 03 November 2008 von ME-Redaktion »