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Zusammenfassung

Autor: ME-Redaktion
« am: 06 Februar 2013 »

Hallo Blanca, Du kannst Dich bei der Übersichtsseite ganz unten einloggen bzw. registrieren lassen. Allerdings musst Du dann noch warten bis Du freigeschalten wirst. Vorerst habe ich Deinen Beitrag zu dem von Lilli2222 gestellt. Vielleicht antwortet sie Dir darauf. Die ME-Redaktion
Autor: blanca
« am: 06 Februar 2013 »

Ich möchte gerne mit lilli2222 betr. Absetzen von demetrin Kontakt aufnehmen.
Wie muss ich vorgehen
Autor: ME-Redaktion
« am: 01 Februar 2013 »

Liebe Lilli2222, einen Rat zu geben ist immer leichter als ihn umzusetzen. Mir ist bewusst, dass eine Tranquilizerentgiftung sehr fordernd und sehr belastend ist. Falls Sie keine Demetrin mehr haben, lassen Sie sich von einem Facharzt vorübergehend zur weiteren Entgiftung ein ähnliches Medikament verschreiben.

Am besten wäre es, dass Sie diese Entgiftung vom Anfang bis Ende unter ärztlicher / therapeutischer Aufsicht tätigen. 

Mit bestem Gruß
OÄ Dr. Johanna Rohrer - KH Maria Ebene

Autor: ME-Redaktion
« am: 21 Januar 2013 »

Liebe Lilli2222, da es mit dem Ausschleichen nicht funktioniert (sicher auch ein mentales Problem), verweise ich auf Punkt 4 => holen Sie sich fachliche Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johanna Rohrer – KH Maria Ebene
Autor: lilli2222b
« am: 19 Januar 2013 »

Vielen Dank für die Antwort!

ad 2. >> Schleichen Sie Demetrin ganz langsam aus und schließen Sie damit ab <<

Genau da liegt mein Problem!
Demetrin gibt es seit Jänner 2013 NICHT mehr, der Hausarzt hat gesagt, dass es definitiv die letzte Packung ist, die ich bekommen habe.

Jetzt habe ich mit dem langsam Ausschleichen ein Problem - ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das mit den letzten 50 Stück schaffe! Zumal ich ja gestern schon wieder eine 2. nachgenommen habe.

liebe Grüße
Autor: ME-Redaktion
« am: 18 Januar 2013 »

Liebe Lilli2222, eine sehr komplexe Frage, dazu kann ich nur einige Punkte beantworten:

1.      Anxiolit ist kein empfehlenswertes Medikament, da es ein hohes Suchtpotential hat.

2.      Schleichen Sie Demetrin ganz langsam aus und schließen Sie damit ab.

3.      Cipralex ist ein sehr gutes Medikament  und kann langfristig genommen werden.

4.      Sollte Sie damit nicht zurecht kommen empfehle ich Ihnen dringend einen Facharzt oder eine Fachambulanz aufzusuchen.

Mit besten Grüßen
OÄ Dr. Rohrer - KH Maria Ebene
Autor: lilli2222
« am: 17 Januar 2013 »

Hallo,

ich brauche bitte eure Hilfe!

Ich nehme seit 2002 Demetrin 10mg.  Anfänglich war es als Rescue-Medikament gedacht - ich litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Die verschriebene Dosierung (1/2 morgens, 1/2mittags, 1 abends) half mir nicht und so hatte ich mich bald selbst auf 8-10 Tabletten hochdosiert. Dabei nahm ich diese Dosis nur, wenn ich unter Menschen (Uni etc.) musste, wenn ich daheim war gar nichts.

2006 wollte mir mein Hausarzt das Medikament nicht mehr in dem Ausmaß verschreiben. Ein Neurologe verschrieb mir Cipralex 10mg ich sollte gaanz laangsam runterreduzieren, dabei aber auf eine regelmäßige Einnahme achten.

Seit gut einem Jahr bin ich jetzt bei 1 Tabl./Tag + 1 Cipralex 10mg morgens. Versuche mit halben Tabl. funktionierten noch nicht so recht. Jetzt hab ich diesen Schritt noch ein wenig in die Zukunft verschoben, wollte mich z.Z. nicht damit beschäftigen (neuer Job etc.).

Nun ist es aber so, dass es Demetrin ab 2013 NICHT mehr gibt! Ein Arzt gab mir letzte Woche Anxiolit 50mg als Alternative, davon sollte ich 1/4 Tabl./Tag nehmen. Die Woche war eine Katastrophe. Das neue Medikament wirkt ziemlich stark (Schwindel, Müdigkeit) dafür nur ganz kurz - nachmitttags/abends hatte ich immer Entzugserscheinungen. Wollte aber nicht mehr nehmen damit ich in der Dosierung nicht wieder in die Höhe gehe.
Es war sehr frustrierend, weil ich eigentlich schon glaubte, dass ich mit 10mg pro Tag eigentlich nicht mehr so weit vom Ziel entfernt sein konnte und merkte, wie sehr ich doch davon abhängig bin.

Jetzt hab ich vom Hausarzt noch eine (letzte) Packung Demetrin bekommen. Die ersten beiden Tage brauchte ich 2 Tabl., bin wieder extrem verspannt und nervös. Und hab jetzt ca. 45 Tage Zeit eine Alternative zu finden, mit der ich dann weiter runterreduzieren kann.

Ich bin so frustriert und enttäuscht von mir selbst, dass ich es so weit hab kommen lassen.
Auf der anderen Seite kann ich Entzugserscheinungen momentan überhaupt nicht brauchen.
Und das Vertrauen zu Ärzten ist gleich Null.

Ich hab bereits Kontakt zum Neurolgen aufgenommen. Er ist zwar jetzt in Pension und Privatarzt, aber er kennt mich von früher und hat mir mit viel Geduld schon einmal geholfen. Er hat gemeint, er schaut mal nach und  meldet sich.

Was würdet ihr mir raten? Wie schwer sind die letzten 10mg wirklich?

Und gibt es eine Alternative mit ähnlich langer Halbwertszeit?

vielen lieben Dank schonmal!