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Zusammenfassung

Autor: ME-Redaktion
« am: 06 Februar 2006 »

Hallo Heaven,

so wie du uns deine Geschichte erzählt hast, leidest du schon unter Kontrollverlusten.
Denn wenn du einmal angefangen hast zu trinken, kannst du nicht mehr aufhören, der Damm ist gebrochen und das ganze verselbstständigt sich. Das ist aus suchtmedizinischer Sicht ein Warnsignal und es sollte unbedingt einmal eine längere Zeit völliger Abstinenz eingelegt werden. Wenn es am Arbeitsplatz nicht möglich ist, auf Alkohol zu verzichten, braucht es einen neuen Job. Sonst wird alles in kürzester Zeit so schlimm, dass du den Job ohnehin nicht mehr schaffen wirst.

Für dich wäre es wichtig eine Beratungsstelle aufzusuchen und über ambulante und stationäre Ausstiegsmöglichkeiten nach zudenken. Eine ärztliche und medikamentöse Behandlung, könnten dich vielleicht bei dem Ausstieg unterstützen. Wenn du deinen Körper einmal entgiftet hast, kann es sein, dass es dir auch psychisch rasch wieder besser geht!

Danke Greta für deine Unterstützung!
Alles Gute, viel Kraft und Mut wünscht dir Heaven, die ME-Redaktion.
Autor: Greta
« am: 04 Februar 2006 »

hallo heaven,
ich kann es sehr gut verstehen, daß du so verzweifelt bist wegen deiner lage. aber sieh es als großen fortschritt an, daß du die situation selbst als untragbar erkennst und bereit bist, was zu tun.
in jeder größeren stadt gibt es die "anonymen alkoholiker", dahin würde ich mich an deiner stelle zuerst wenden. schau im internet nach, da findest du sicher eine kontaktstelle. die leute dort wissen, wie das ist, weil sie es selber erlebt haben. wenn du diesen kontakt zustande bringst - und das kostet natürlich überwindung - hast du schon einen riesenschritt zur positiven änderung getan!
alles, alles liebe, ich bin sicher, du schaffst es! greta
Autor: heaven
« am: 03 Februar 2006 »

hallo erstmal,
ich bin 29 und arbeite seit zehn jahren im nachtleben.... durch meinen job ist es so das ich jeden abend animierend mit gästen trinken muß. bevor ich mit meinem job angefangen habe, habe ich jahrelang drogen konsumiert.
mit den drogen habe ich schon vor acht jahren aufgehört und nehme nur noch ganz selten etwas, z.b. kokain.
mein trinkverhalten war nie konstant, mal habe ich phasen gehabt in denen ich mehr getrunken habe, dann gab es wieder phasen in denen ich gar nix getrunken habe (z.b. in einer neuen partnerschaft) jedoch war es nie von langer dauer. dazu kommt noch das ich borderliner bin und mich in situationen wie einem extrem suff gar nicht mehr unter kontrolle habe. ich richte dann zeitweise die agressionen gegen mich selbst. jetzt bin ich vor kurzem hier her gezogen und lebe mit einem total lieben menschen zusammen, der mir sehr sehr viel kraft gibt. doch ich trinke mitlerweile jeden tag, zwar "nur" bier aber ich kann einfach nicht einen tag überstehen ohne alkohol. schon beim aufstehen denke ich an mein erstes bier. mir ist schlecht, schwindelig ich krieg dann einfach nix auf die reihe.
ich merke immer mehr wie mein partner daunter leidet, mein soziales umfeld geht den bach runter weil ich nur noch saufe und meine freundschaften und familie nicht mehr pflege.
ich habe angst zuzugeben das ich ein alkoholproblem habe, angst zu versagen, es nicht zu schaffen.
und durch meinen job ist es für mich normal geworden das ich dort trinke.
einige jobs wurden mir abgesagt weil ich immer so btrunken bin , dann einfach einschlafe oder mist mache.
ich bin ganz ehrlich gesagt verzweifelt weil ich einfach die kraft nicht mehr finde die ich sonst gehabt habe. ich will wieder spaß am leben haben, denn das ist kein leben mehr was ich habe.
was kann ich tun, ohne angst zu haben das ich es nicht schaffe und somit meinen partner und mein umfeld wieder zu entäuschen?????
wie kann ich wieder leben das das leben auch lebenswert ist????
LIEBE GRÜßE!!!!!!