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Was ist Spielsucht?

Es geht immer um die verselbständigte Handlungsweise des Spielens, verbunden mit dem Einsatz von Geld

Der Spieler versucht, sich durch das Spiel, durch den Reiz des Gewinnens oder Verlustes, Befriedigung zu verschaffen oder Unlust und Schwierigkeiten, die er aus familiärem oder beruflichem Alltag mitbringt, zu beseitigen.

Eine Spielerkarriere beginnt mit unproblematischen Kontakten mit dem Spielen um Geld im Familienkreis oder unter Freunden und meist mit dem für die Person erfreulichen Gewinn am Anfang. Dabei erlebt der Spieler eine Stärkung des Selbstwertgefühls.

Werden Spielintensität und Einsatz höher, kommt es meist zu Vernachlässigung des bisherigen privaten und beruflichen Lebens. Dies kann sich so weit steigern, dass das Glückspiel lebensbestimmend wird. Der Spielsüchtige wird fortschreitend unfähiger, dem Impuls zu Spielen zu wiederstehen, auch wenn die Erfüllung persönlicher und beruflicher Aufgaben beeinträchtigt bzw. verunmöglicht wird. Das Leben wird eingeengt auf die Beschaffung der Mittel, das Spiel, auf Gewinn, Verlust usw.

Wie bei substanzgebundenen Süchten kommt es zu Kontrollverlust, Dosissteigerung (= Erhöhung des Spieleinsatzes), Toleranzbildung, zu Abstinenzunfähigkeit und psychischen Entzugserscheinungen.

Beratungsstelle Clean Feldkirch [29.9.06]

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